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Braunfäule bei Tomaten verhindern: Der Profi-Trick für eine gesunde Ernte

Braunfäule bei Tomaten verhindern

Der Profi-Trick für eine gesunde und reiche Tomatenernte

Tomaten Braunfäule Schutz

Es ist der Albtraum im Sommer: Eben standen die Tomaten noch prächtig, wenige Tage später färben sich Blätter und Früchte braun-schwarz.

Die gefürchtete Braunfäule kann innerhalb kürzester Zeit die Arbeit von Monaten zerstören.

Wie entsteht Braunfäule? Das sagt der Experte:

"Viele Gärtner denken, die Braunfäule kommt nur durch Regen von oben. Das ist ein Irrglaube. Die gefährlichen Pilzsporen überdauern direkt im Erdboden. Die Infektion erfolgt fast immer von unten nach oben: Entweder berühren die Blätter die feuchte Erde, oder beim Gießen spritzt Wasser mitsamt den Sporen vom Boden hoch an die Pflanze."

Zwei Wege zur perfekten Anwendung:

Das Bändchengewebe bildet eine undurchdringliche mechanische Barriere zwischen Boden und Pflanze. Wähle die Methode, die am besten zu deinem Garten-Status passt:

🌱 Weg 1: Vorab-Installation

Ideal für Neuanpflanzungen:

  • Gewebe flächig auf dem Beet auslegen.
  • Ein "X" (Kreuzschnitt) an die Pflanzstelle schneiden.
  • Tomate einsetzen: Der Boden ist sofort lückenlos geschützt.

🍅 Weg 2: Nachträgliches Auslegen

Für Tomaten, die bereits stehen:

  • Gewebe in Bahnen zuschneiden.
  • Sauber um den Stängel der Pflanzen herumlegen.
  • Sicherstellen, dass keine Erde die Pflanzen berühren kann.

💡 Pro-Tipp vom Profi:

Knipse die untersten Triebe deiner Tomaten bis zu einer Höhe von ca. 30 cm ab. So minimierst du das Risiko, dass Blätter doch noch Bodenkontakt bekommen und sorgst für eine bessere Durchlüftung.

GLAESER
Wissenswertes - Schädlinge, was kann ich tun? / Kommentare 0